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Auf Du und Du mit Legenden - Auf Einladung von Unternehmer Helmut Bohnhorst: Die HSV-Granden um Uwe Seeler und Felix Magath zu Gast in Steimbke

Uwe Seeler dürfte das „Waldbad“ wiedererkannt haben, er war schließlich schon zweimal da. Erstmals 1974, zur feierlichen Einweihung des neuen A-Platzes gastierte die Ikone des Hamburger SV mit seiner Traditionsmannschaft im Steimbker Waldstadion. 1989, zum 40. Vereinsgeburtstag, kehrte Seeler mit seiner „Oldie“-Nationalmannschaft zurück – mit Wolfgang Overath, Bernd Cullmann, Rainer Bonhof, Wolfgang Kleff und Klaus Toppmöller im Schlepptau. Am Dienstag betrat „Uns Uwe“ nun zum dritten Mal das „Waldbad“. Fußball spielt er mittlerwiele nicht mehr. Aber seine Nahbarkeit, sein freundliches Wesen, seine blendende Laune, all das hat sich in den vergangenen 26 Jahren keinen Deut gewandelt.

Die Runde, die sich da am Dienstag in der Vereinsgaststätte des SV BE die Ehre gab, ließ sich aber mitnichten auf den Ehrenspielführer der Nationalmannschaft reduzieren. Quasi das Who is who des norddeutschen Fußballs vergangener Tage traf sich im „Waldbad“ in gemütlicher Runde zu Schlachteplatte mit Wurst und Brot, Knipp und Pils. Und so viel sei schon verraten: Uli Stein, Peter Nogly, Bernd Wehmeyer & Co. genossen den Abend in vollen Zügen. Felix Magath hatte sogar die Mühen der Anreise aus München auf sich genommen, um dabei zu sein. Vervollständigt wurde die Gästeschar durch einen bunten Mix von Menschen aus der Samtgemeinde – angefangen bei Würdenträgern wie Samtgemeindebürgermeister Knut Hallmann, Steimbkes Bürgermeister Friedrich Leseberg, Steimbkes Ehrenvorsitzendem Walter Rudolph, dem amtierenden Vereinschef Peter Bartsch bis hin zu Steimbker HSV-Heißblutfans wie Michael Heine oder Jan Rieckhof.

Doch was trieb die HSV-Granden eigentlich in den Westen des Landkreises? Ganz einfach: die Pflege langjähriger Freundschaften und Kontakte.

Einmal im Jahr treffen sich die Legenden gemeinsam mit Freunden und Geschäftspartnern in gemütlicher Runde, mal in Hamburg, mal in Bremen, mal hier, mal dort. Warum also nicht einmal in Steimbke?, fragte Helmut Bohnhorst. Bohnhorst, der Steimbker Unternehmer und HSV-Fan von Kindesbeinen an, ist mit den Hamburger Denkmälern spätestens seit seinem Vier-Millionen-Einstieg im März 2015 auf Du und Du. Der Vorschlag, diesmal aufs platte Land zu gehen, um auch den Investor mal etwas näher kennen zu lernen, wurde gern angenommen. Am Dienstag also traf der Tross in Steimbke ein, Willi Schulz und Uwe Seeler vornweg mit Privat-PKW, eine Weile später der HSV-Mannschaftsbus mit dem Rest der Gesellschaft. Bis morgens um drei hielten die Ausdauerndsten durch, genächtigt wurde im „Allerhof“ in Rethem. Am Mittwoch empfing Bohnhorst die ganze Schar nochmal auf seinem Anwesen, selbstverständlich, dass er die Gruppe durch seinen Edelgarten führte.

„Ich bin beeindruckt, wie harmonisch der Abend ablief“, freute sich Bohnhorst im Gespräch mit der Harke. „Da gab es keinerlei Berührungsängste zwischen Prominenten und den Steimbkern.“ Im Gegenteil: Vorneweg Uwe Seeler, der im November seinen 80. Geburtstag feiern wird, erfüllte mit einer Engelsgeduld jeden Fotowunsch, fragte im Zweifel sogar nach: „Na? Ist das Bild was geworden – ohne Blitz?“

Unvergesslich wird der Abend für Wilhelm Block-Meyer aus Bolsehle bleiben. Bohnhorst hatte seinen Geschäftsfreund gern eingeladen, „er ist sogar noch länger inbrünstiger HSV-Fan als ich, wusste sogar mehr aus der Vergangenheit als Uwe Seeler selbst“. Beim Gastgeber bedankte sich Meyer-Block schließlich mit diesen Worten: „Helmut, das war für mich als HSV-Fan der schönste Abend überhaupt.“

aus: "Die Harke", Ausgabe vom 19.02.2016

 

 

 

 

 

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