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Isensee trifft in der Nachspielzeit - Heiligenfelde ringt Steimbke ein 3:3 ab

Fußballfest in Heiligenfelde! Nach einem spannenden und torreichen Spitzenspiel in der Fußball-Bezirksliga trennten sich gestern der SV Heiligenfelde und Tabellenführer SV BE Steimbke am Ende leistungsgerecht mit 3:3 (0:1). „Gegen so eine gute Mannschaft drei Tore zu erzielen und das ohne unseren Toptorschützen Joshua Brandhoff – das war schon richtig stark“, freute sich SVH-Trainer Walter Brinkmann: „Wir sind die erste Mannschaft, die Steimbke ein Bein gestellt hat. Und es werden sicherlich nicht viele folgen. Steimbke ist und bleibt die stärkste Mannschaft in der Liga.“

Die allerdings erstmal mit einem taktischen Winkelzug des Heiligenfelder Coaches zurechtkommen musste. „Ich wusste, dass sich Steimbke nach dem Ausfall von Joshua hauptsächlich auf Björn Isensee und Janek Piontek konzentrieren würde. Deswegen habe ich sie zurückgezogen. Auch, um der starken Steimbker Offensive noch mehr entgegensetzen zu können“, erklärte Brinkmann. Isensee spielte somit in der Innenverteidigung, Piontek Linksverteidiger, Mirko Labbus rückte dafür ins linke offensive Mittelfeld.

Ein Schachzug, der aufging. Und in der 20. Minute fast die Führung der Gastgeber, doch nach Tobias Dickmanns Volleyabnahme riss SV-Keeper Sebastian Schwarzenberg gerade noch die Arme hoch. „Wir haben gut gestanden, doch alles kannst du gegen Steimbke einfach nicht verteidigen“, sagte Brinkmann. So in der 32. Minute, als Patrick Pachonik zum 1:0 für die Gäste traf. Heiligenfelde ließ sich davon nicht beirren und glich nach der Pause aus. Nach einem Freistoß von Roman Obst stand Mirko Labbus am langen Pfosten und köpfte zum 1:1 (58.) ein. Und als dann Tobias Dickmann nach Zuspiel des eingewechselten Oliver Meyer gar auf 2:1 (65.) für den SVH stellte, lag die Überraschung erstmals in der Luft. Doch Steimbke hatte sofort eine Antwort: Oliver Poltier hämmerte die Kugel zum 2:2 in den Winkel (68.), Sa- scha Pachonik brachte Steimbke sogar wieder in Führung (80.).
Heiligenfelde ließ sich aber nicht hängen, versuchte noch einmal alles – und wurde belohnt: Einen Eckball von Tobias Marquardt drückte Isensee in der zweiten Minute der Nachspielzeit aus fünf Metern zum 3:3 über die Linie. „Und dann war Stimmung in der Bude“, freute sich Coach Brinkmann.

Ein Sonderlob verteilte der Heiligenfelder Trainer nach dem Abpfiff an seine Innenverteidiger Björn Isensee und Till Meiners. Tobias Dickmann habe vor der Abwehr „ebenfalls einen klasse Job gemacht“.

aus: "Kreiszeitung", Ausgabe vom 21.09.2015

 

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